Auswärtsspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth

Vorschau: 26. Spieltag – Greuther Fürth

Wohin geht die Reise noch in der verbleibenden Saison? Am Freitag treffen die Löwen auf die SpVgg Greuther Fürth und wollen nach vier sieglosen Spielen (letzter Sieg war gegen Arminia Bielefeld) wieder einmal dreifach punkten. Die Fürther ihrerseits würden mit einem Sieg am BTSV vorziehen und Torsten Lieberknecht und sein Team noch weiter ins „Mittelmaß“ der Liga abdriften lassen.

Die eher durchwachsenen Leistungen und die dürftige Punkteausbeute aus den letzten Spielen haben innerhalb der Fans und Medien zu Diskussionen geführt, wie es denn nun in Zukunft mit der Mannschaft und dem Verein weitergehen wird, da es wohl bei einigen auslaufenden Verträgen und dem möglichen Interesse höherklassiger Vereine an Leistungsträgern wie Rafal Gikiewicz, Salim Khelifi, Joseph Baffo oder auch Gerrit Holtmann im Sommer erneut einen Umbruch geben könnte.

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Mittelfeld und Mittelmaß

Nach dem 1:1 im letzten Heimspiel gegen den MSV Duisburg ist die Braunschweiger Eintracht mit nun 35 Punkten im Mittelfeld der 2. Bundesliga angekommen. Der Rückstand auf den Relegationsplatz ist nach der englischen Woche, in der nur zwei von neun möglichen Punkten geholt wurden, schon auf 12 Punkte gewachsen und auch die langfristige Verletzung von Marcel Correia ist kein Indiz für eine aktuelle Aufbruchstimmung, sondern eher das Gegenteil. Die Saison plätschert irgendwie ihrem Ende entgegen. Willkommen im Mittelmaß.

Auch die Stimmung im Stadion, nicht erst seit den letzten Auftritten, bleibt immer mehr hinter den eigenen Ansprüchen zurück. Aber hier ist es auch oft das alte Henne-Ei-Problem in dem Sinne ob erst die Mannschaft „liefern“ muss oder die Fans. Allerdings ist das Anspruchsdenken bei vielen nach dem Bundesligaaufstieg ein anderes als noch nach dem Aufstieg aus der dritten Liga, was irgendwie vielleicht auch nachvollziehbar ist wenn die Gleichung „teuerer Kader = mehr sportlicher Erfolg“ im Fußball so einfach aufgehen würde. Allein der Aufstieg 2013 zeigt schon das Gegenteil. Auch Mannschaften mit derzeit ähnlichen Kaderkosten wie Paderborn oder Düsseldorf zeigen eindrucksvoll wie es alles auch noch viel schlimmer nach hinten losgehen kann.

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Auswärtsspiel beim FC St. Pauli

Vorschau: 24. Spieltag – FC St. Pauli

Der BTSV muss zum „Topspiel“ der 2. Bundesliga am Donnerstagabend beim FC St. Pauli antreten und könnte mit einem Sieg den Hamburgern noch einmal etwas näher kommen, die ihrerseits aber den Anschluss an den Relegationsplatz nicht verlieren wollen.

Ich fange erst einmal mit dem Negativen an: Den letzten Sieg am Millerntor konnten die Blau-Gelben am 27.09.1991 beim 2:0 einfahren, ist also fast 25 Jahre her. Allerdings gab es zwischen 1993 und 2002 kein einziges Spiel zwischen beiden Teams. Torschützen waren „damals“ Tino Löchelt und Holger Aden. Mathias Hain, jetzt Torwart-Trainer bei den Braun-Weißen, stand dort noch bei der Eintracht zwischen den Pfosten. Beim FC St. Pauli spielte da noch Peter Knäbel, jetzt besser bekannt als „Direktor Profifußball“ beim Hamburger SV.

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Heimspiel gegen den FSV Frankfurt

Nachspiel: 23. Spieltag – FSV Frankfurt

Der BTSV kommt nicht über ein 0:0 gegen den FSV Frankfurt hinaus und ließ dabei, besonders in der ersten Halbzeit, einige gute Möglichkeiten liegen, hatte aber am Ende selber noch Glück nicht ganz mit leeren Händen dazustehen.

Torsten Lieberknecht sorgte mit einer Personalie in der Startelf für eine große Überraschung: Phillip Tietz, im Winter erst von der U19 zur U23 befördert, kam zu seinem Profidebüt und ersetzte Orhan Ademi. Ansonsten rutschte Domi Kumbela (für Jan Hochscheidt) nach seiner Sperre gleich in die Startaufstellung und Pfitze durfte für Adam Matuschyk im defensiven Mittelfeld ran. Patrick Schönfeld, Hendrick Zuck und Maxi Sauer waren erst garnicht im Kader.

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Phillip Tietz

Kurz vorgestellt: Phillip Tietz

Der 18-jährige Phillip Tietz, der erst im Winter aus der U19 in die U23 hochgezogen wurde, kam überraschend gegen den FSV Frankfurt zu seinem Profidebüt und war durchaus der auffälligste Offensivakteur beim BTSV.

Über seine Jugendstationen bei der JSG Okertal und dem SV Schwülper wechselte er 2011 zur Braunschweiger Eintracht und durchlief ab 2012 die U17 und U19. In der letzten Saison 2014/15 war er meist Einwechselspieler und konnte in 17 Spielen drei Tore erzielen ehe ihm in dieser Saison der Durchbruch gelang und er mit starken Leistungen auf sich aufmerksam machen konnte. So konnte er in der U19 Bundesliga Nord/Nordost in 15 Spielen 6 Tore und 4 Vorlagen sammeln. Unvergessen ist natürlich auch sein Ausgleich in der 95. Minute im Conti-Cup gegen Hannover.

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